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Wann sollte man die Starter wechseln?



Starter sind zum Vorheizen und Zünden des Gasgemisches in Leuchtstofflampen bei konventionellem Betrieb (mit üblichen elektro-mechanischem Vorschaltgerät, auch "Drossel" genannt) zwingend erforderlich. Man unterscheidet zwischen konventionellen Startern (mit Glimmlampe) und elektronischen Startern (Platine).

Die Starter befinden sich entweder hinter der Fassung oder versenkt unter der jeweiligen Röhre. In seltenen Fällen sind sie zentral in der Nähe der Vorschaltgeräte angeordnet (z.B. UWE-Grossgeräte). Sie können durch eine Vierteldrehung aus der Starterfassung gelöst werden.

Konventionelle Starter haben eine Lebensdauer von günstigenfalls 6.000 Zyklen = ca 1.500 Betriebstunden. Zündet die verbundene Leuchtstofflampe nicht einwandfrei, verkürzt sich die Lebensdauer des Starters erheblich. Umgekehrt zerstört ein defekter Starter durch ständiges Vorheizen innerhalb kurzer Zeit die Leuchtstofflampe (erkennbar am Flackern bzw. geschwärzten Enden der Lampe). Im Betrieb mit Solarienlampen ab 80 Watt Leistung sollten leistungsstarke Starter ("K12" bzw. "COS 160" von COSMEDICO bzw. "K12" von PHILIPS) verwendet werden, um eine einwandfreie Funktion zu gewährleisten.

Starterwechsel bei konventionellen Startern: Spätestens bei jedem zweiten - dritten Röhrenwechsel oder wenn die Röhren schlecht zünden, sollten konventionelle Starter gewechselt werden. Bei Hochlaströhren (140-200 Watt) muss bei jedem Röhrenwechsel auch der Starter gewechselt werden.

Elektronische Starter sind zwar ca. 2,5 Mal so teuer wie konventionelle Starter, ihre Lebensdauer erreichen jedoch mit über 30.000 Zyklen den 5-fachen Wert. Ein weiterer Vorteil liegt im sogenannten "Softstart": Die Elektroden der Leuchstofflampe werden solange vorgeheizt, bis sie die ideale Zündtemperatur erreicht haben (ca. 1-3 Sekunden). Dieser schonende Startvorgang verlängert die Lebensdauer der Leuchtstofflampe erheblich, je nach Anzahl/Länge der Schaltvorgänge (Einzelbesonnungen) um ca. 10-25%. Ausserdem schalten elektronisch gesteuerte Starter defekte Lampen automatisch ab; der Starter wird also durch eine defekte Lampe nicht in seiner Kuntion bzw. Lebensdauer beeinträchtigt.

Starterwechsel bei elektronischen Startern: Nach 7.500 Betriebstunden (ca. 15. Röhrenwechsel).
 



Bei Einsatz von elektronischen Vorschaltgeräten (EVG) werden die Lampen ohne Starter betrieben.


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